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Calderon, der Höfling / von dem Verfasser Pelham's, Eugen Aram's, Rienzi's usw. Aus dem Engl. von Gustav Pfizer
Entstehung
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Winterszeit trugen, nebſt der landesüblichen Mantilla oder Schleier. Hiermit hüllte, noch immer ohne zu ſprechen, der Unbekannte haſtig die Geſtalt der Novize ein, und eilte wieder mit ihr weiter, bis er, etwa hundert Schritte vor dem Gartenthor, an einen Wagen kam, in welchen er Beatriz hob, dem Pförtner einige Worte zuflüſterte, ſich ſelbſt neben die Novize ſetzte und den Wagen raſch zufahren hieß.

Es währte einige Angenblicke, bis Beatriz ſich wieder von ihrer erſten Beſtürzung und Unruhe ſo weit erholte, daß ſie die ganze Seltſamkeit ihrer Lage deut⸗ lich empfand. Sie war allein mit einem Fremden wo blieb Fonſeca? Sie wandte ſich plötzlich zu ihrem Geſellſchafter.

Wer biſt Du? ſagte ſie;wohin führſt Du mich und warum

Warum nicht Don Martin neben Dir ſitze? Ver⸗ zeih mir, Sennora; ich habe einen Brief von Fonſeca für Dich; in wenigen Minuten wirſt Du Alles er⸗ fahren.

Jetzt gerieth eben der Wagen plötzlich mitten un⸗ ter einen Zug von Läufern und Equipagen hinein, welcher den Weg ſperrte. Es war eine glänzende Ge⸗ ſellſchaft bei dem franzöſiſchen Geſandten, und dahin ſrömte Alles was in Madrid vornehm und ritterlich war. Calderon ließ die Blenden herunter und ſchärfte Beatrizen haſtig Stillſchweigen ein. Es dauerte einige Minuten, bis der Fuhrmann ſich wieder aus dem Ge⸗ wühl herausarbeitete; und dann trieb er, wie um den