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cils ihm Fonſeca angemeldet wurde, der getreu der Verabrednug ſich einfand.
„Was für Zeitungen mein boſter Freund?“ rief der Soldat aus. öc
Calderon ſchüttelte tummervoll den Kopf. P
„Mein lieber Zögling,“ ſagte er im Tone glücklich etheuchelter Theilnahme,„für Dich iſt keine Hoffnung. Vergiß dieſen eiteln Traum— vegib Dich zum Heer zurück. Ich kann Dir Beförderung, Rang, Ehren⸗ ſtellen verſprechen; aber die Hand von Beatriz Coello liegt außer meiner Macht.“
„Wie?“ ſagte Fonſeca erblaſſend und auf einen Stuhl ſinkend.„Wie kommt dieß? woher dieſer plötz⸗ liche Wechſel? hat die Königin—2“
Ich habe Ihre Majeſtät nicht geſehen; aber der König iſt hinſichtlich dieſes Punkts feſt entſchloſſen; ebenſo auch die Inquiſition. Die Kirche führt Klage wegen neuerlicher, zahlreicher Fälle von unheiliger und unpolitiſcher Schwächung ihrer gefürchteten Gewalt. Der Hof wagt nicht ſich darein zu miſchen. Der No⸗ vize ſelbſt muß die Wahl anheimgeſtellt bleiben.“
„Und iſt keine Hoffnung?“
„Keine. Kehre zu dem aufregenden Leben Deiner
tapfern Laufbahn zurück.“ „Rie!“ tief Fonſeca mit großer Heftigkeit.„Wenn ich zum Lohn für alle meine Dienſte, mein oft gewag⸗ tes Leben, mein verſprütztes Biut⸗ nicht einmal eine mir ſo leicht zu gewährende Gunſt erlange, ſo entſage Butwer's Romaue. LXXIV.


