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Calderon, der Höfling / von dem Verfasser Pelham's, Eugen Aram's, Rienzi's usw. Aus dem Engl. von Gustav Pfizer
Entstehung
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ich einem Dienſt, in welchem ſelbſt der Ruhm ſeinen Zauber für mich verloren hat. Und hört es wohl Cal⸗ deron. Ich ſage Euch, daß ich dieſer Bewerbung nicht entſagen will. Ein ſo ſchönes, ſo unſchuldiges Opfer ſoll nicht zu dieſem lebenden Grabe verdammt werden. Durch die Mauern des Nonnenkloſters, durch die Spione

der Ingquiſition wird die Liebe ihren Weg finden; und

in einem fernen Land will ich noch Glück und Ehre vereinbaren. Ich fürchte die Verbannung nicht; ich fürchte keine Widerwärtigkeit; ich fürchte ſelbſt die Ar⸗ muth nicht mehr. Alle Länder, in denen der Klang der Trompete nicht unbekannt iſt, bieten dem Soldaten eine Laufbahn, der vom Himmel kein anderes Gut begehrt, als ſeine Geliebte und ſein Schwert.“

„So wollt Ihr alſo ſuchen Beatriz zu entführen?“ ſagte Calderon ruhig und nachdenklich.„Ja— es mag das Beſte ſeyn was Ihr thun könnt, wenn Ihr die gehörigen Vorſichtsmaßregeln trefft. Aber könnt Ihr ſie zu ſehen bekommen, könnt Ihr Verabredungen mit ihr treffen?“

„Ich denke wohl. Ich hoffe ſchon den Weg zu einer Beſprechung gebahnt zu haben. Geſtern, nach⸗ dem ich Dich verlaſſen, ſuchte ich das Kloſter auf; und da die Kapelle eine der öffentlichen Sehenswürdig⸗ keiten der Stadt iſt, nahm ich die Neugierde zum Vor⸗

wand. Zum Glück erkannte ich in dem Pförtner des

Convents einen alten Diener meines Vaters; er hatte mich von Kind an gekannt— er hat keine Freude an ſeinem Beruf— er will einwilligen, uns auf unſerer