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Calderon, der Höfling / von dem Verfasser Pelham's, Eugen Aram's, Rienzi's usw. Aus dem Engl. von Gustav Pfizer
Entstehung
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zurück; Du giltſt Alles in Allem bei Seiner Hoheit! Wenn Uzeda wieder ſein Ohr gewinnt, ſo biſt Du verloren.

O nein! rief Calderon ſtolz.Mein Dienſt iſt dem König geweiht; ich habe ein Recht auf ſeinen königlichen Schutz, denn ich habe Anſprüche auf ſeine königliche Dankbarkeit.

Täuſche Dich nicht ſelbſt! ſagte der Herzog leiſe flüſternd.Der König kann nicht mehr lange leben; ich hab' es von der beſten Autorität, von ſeinem Arzt; und dieß iſt noch nicht Alles eine furchtbare Ver⸗ ſchwörung beſteht gegen Dich am Hof. Ohne mich und des Königs Beichtvater würde Philipp ſeine Einwilli⸗ gung zu Deinem Verderben geben. Der ſtarke Halt, den Du bei ihm haſt, liegt in Deinem Einfluß auf den Infanten ein Einfluß, der, wie er weiß, geübt wird im Intereſſe ſeiner ängſtlichen und eiferſüchtigen Politik; iſt dieſer Einfluß dahin, ſo vermögen weder ich noch Aliaga mehr Dich gehörig zu ſchützen. Genug! Verſchließe Uzeda jeden Zugang zu Philipps Herz!

Calderon verbeugte ſich ſchweigend und der Herzog eilte in das königliche Gemach.

Welch ein Thor war ich, daß ich glaubte, ich könnte noch auf mein Gewiſſen hören! murmelte Cal⸗ deron mit höhniſch verzogener Lippe; aber, Uzeda, ich will noch Deine Plane vereiteln!

Am nächſten Morgen fand ſich der Marquis von Siete Igleſias beim Lever des Prinzen von Spanien ein.