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Calderon, der Höfling / von dem Verfasser Pelham's, Eugen Aram's, Rienzi's usw. Aus dem Engl. von Gustav Pfizer
Entstehung
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viertes Kapitel.

Bürgerlicher und kirchlicher Ehrgeiz.

Kaum hatte ſich der Prinz entfernt, als die Thüre vom Vorzimmer her ſich öffnete und ein alter Mann, in geiſtlicher Tracht, in des Secretärs Gemach trat.

Störe ich nicht, mein Sohn? fragte der Kirchen⸗ mann.

Nein, Vater, nein; ich ſehnte mich nie ſo ſehr nach Eurer Anweſenheit, Eurem Rath. Es geſchieht nicht oft, daß ich unentſchloſſen ſchwanke und ſchwebe zwiſchen den zwei Magneten des Intereſſe's und Ge⸗ wiſſens; jetzt befinde ich mich in einem ſolchen ſeltenen Dilemma.

Hier erzählte Calderon in der Kürze das Weſent⸗ liche ſeines Geſprächs mit Fonſeca und von ſeiner darauf folgenden Verhandlung mit dem Prinzen.

Ihr ſeht, ſagte er beim Schluß,wie kritiſch meine Lage iſt. Auf der einen Seite meine Verpflich⸗ tungen gegen Fonſeca, mein Verſprechen gegen einen Wohlthäter, einen Freund, einen Knaben den ich auf⸗