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un ohl⸗ nner dieß Mor⸗ dung
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zu ſeinen Gunſten angefleht. Oh! Prinz! wendet Euch nicht ab! Ihr kennt ſeine Verdienſte nicht zur Hälfte.
Ihr kennt nicht den Werth ſolcher Unterthanen—
Männer von dem alten ehernen Schlag Spanier. Di haſt ein edles und königliches Herz; ſey micht der Re⸗ benbuhler des Vertheidigers Deiner Krone. Mach dieſen tapfern Soldaten glücklich— ſchone dieſe arme Waiſe— und Eine großmüthige Handlung der Selbſt⸗ verläugnung wird Dir Verzeihung erwirken für tauſend Luſtgenüſſe!“
„Das von Rodrigo Calderon!“ ſagte der Prinz mit einem bittern Hohnlächeln.„Menſch, begreife Deine Stellung und Deinen Beruf. Wenn es mir um Pre⸗ digten zu thun iſt, ſuche ich meinen Beichtvater auf; wenn ich eine Sünde beſchloſſen habe, komm' ich zu Dir. Laß mich in Ruhe mit Deinen hohlen Redens⸗ arten. Was Fonſeca betrifft, ſo ſoll er getröſtet wer⸗ den; und wenn er erfährt, wer ſein Nebenbuhler iſt, ſo müßte er ja ein Verräther ſeyn, wenn er ſich nicht zufrieden in ſein Lvos ergeben wollte. Du ſollſt mich unterſtützen, Calderon!“
„Eure Hoheit möge mir verzeihen— nein!“
„Höre ich recht? Nein!— Biſt Du nicht mein Günſtling— mein Werkzeug? Kann ich Dich nicht zerſtören, wie ich Dich habe emporheben helfen? Dein Glück yat Dir den Kopf verdreht. Der König hat ſchon Verdacht und Widerwillen gegen Dich; Dein Feind, uzeda, hat ſein Ohr. Das Volk verwünſcht
Bulwer's Romane. LKXIV. Zit


