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Calderon, der Höfling / von dem Verfasser Pelham's, Eugen Aram's, Rienzi's usw. Aus dem Engl. von Gustav Pfizer
Entstehung
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wandten oder Erzieherin zuſammen. Die alte Ver⸗ wandte ſtarb plötzlich ich benützte ihre Verlaſſenheit ich ſchlich mich bei Nacht in das Haus. Bei St. Jago, ihre Tugend verwirrte und ſchlug mich. Am nächſten Morgen war ſie fort; und meine Nachforſchun⸗ gen konnten auf keine Spur von ihr kommen, bis ich in dem Convent der heiligen Maria in der jungen Novize die verlorne Schauſpielerin wieder erkannte. Sie iſt in das Kloſter geflohen, um Fonſecs treu zu blei⸗ ben; ſie muß aus dem Kloſter fliehen, um den Prinzen zu beglücken! Das iſt meine Geſchichte; ich bedarf Deiner Hülfe.

Prinz, ſagte Calderon ernſt,Du kennſt die Geſetze Spaniens die Strenge der Kirche. Ich wage

nicht

Pah! keine ſolche Bedenklichkeiten! mein Stand wird Dich vor jeder Anfechtung ſchützen. Nein, ſchau nicht ſo verſtört drein; hal auch Du haſt, wie ich ſehe, Deine Armida. Dieß Billet von weiblicher Handſchrift Himmel und Erde! Calderon! Was für ein Name iſt das? Beatriz Coello? Haſt Du Dir erlaubt, meine Bahn zu kreuzen? Sprecht, Herr! ſprecht!

Eure Hoheit, ſagte Calderon mit einer Miſchung von Ehrerbietung und Würde in ſeinem Weſen Eure Hoheit wolle mich anhören. Mein erſter Wohl⸗ thäter, mein geliebter Zögling, mein früheſter Gönner war eben der Don Martin Fonſeca, welcher um dieß Mädchen mit tugendhafter Liebe wirbt. Dieſen Mor⸗ gen hat er mich beſucht, und mich um meine Verwendung