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Calderon, der Höfling / von dem Verfasser Pelham's, Eugen Aram's, Rienzi's usw. Aus dem Engl. von Gustav Pfizer
Entstehung
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königlichen Befehl ward ſie von Sevilla dorthin be⸗ rufen. So eilte denn auch ich nach Madrid, unter dem Vorwand um Beförderung zu bitten. Ihr waret, wie Ihr geſagt, abweſend in Portugal, auf einer Staatsſendung. Ich ſuchte den Herzog von Lerma auf. Ich flehte ihn an, mir irgend einen Poſten zu geben, wo auch immer in welchem Himmelsſtrich des weiten ſpaniſchen Reichs es ſey wo ich, ent⸗ fernt von Geburts⸗ und Standesvorurtheilen, und im Beſitz anderer, weniger unzuverläſſiger Mittel, als die vom Schwert abhängen, Beatriz zu meiner Gattin machen könnte. Der artige, feine Herzog war noch unerbittlicher als der herbe Hidalgo⸗ Ich flog zu Bea⸗ triz; ich ſagte ihr, ich hätte nichts als mein Herz und meine Rechte ihr zu bieten⸗ Sie weinte und ſchlug mich aus. Weil Ihr nicht reich waret? Pfui über Euch! nein, ſondern weil ſie nicht darein willigen wollte, mein Glück zu zerſtören und mich aus meiner Heimath zu verbannen. Am nächſten Tag erhielt ich gemeſſenen Befehl, mich wieder zum Heer zu begeben, und dieſen Befehl begleitete ein Be⸗ förderungspatent. Obgleich Liebhaber, bin ich doch Spanier; dem Befehl nicht gehorchen, wäre in meinen Augen unehrenhaft geweſen. Hoffnung dämmerte mir, ich konnte ſteigen; ich konnte reich werden. Wir tauſch⸗ ten die Gelübde der Treue miteinander. Ich kehrte in das Lager zurück. Wir wechſelten Briefe. Zuletzt be⸗ unruhigten mich ihre Briefe. Trotz aller ihrer Zurück⸗