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Calderon, der Höfling / von dem Verfasser Pelham's, Eugen Aram's, Rienzi's usw. Aus dem Engl. von Gustav Pfizer
Entstehung
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Es lag ein Ausdruck von Ernſt und Hochſinn in des jungen Mannes Mienen, Haltung und Stimme pei dieſen Worten, welcher den ſtärkſten Kontraſt bildete mit dem unerforſchlichen Antlitz und der künſtlichen Sanftheit Calderons, und für den Augenblick wirklich dieſen ſchlauen und feinen Abenteurer mit dem Gefühl unwillkürlicher Demüthigung erfüllte.

Aber, fuhr Fonſeca fort,laſſen wir das; ich komme auf meine Geſchichte und meine Bitte. Wißt Ihr oder wißt Ihr nicht, daß ich ſchon eine Zeitlang eine Neigung für Beatriz Coello hege?

Beatriz, wiederholte Calderon zerſtreut mit veränderter Miene,es iſt ein wohlklingender Name es war der Name meiner Mutter.

Eurer Mutter! ich glaubte gehört zu haben, ihr Name ſey Mary Sandalen geweſen?

Ganz recht Mary Beatriz Sandalen, ver⸗ ſetzte Calderon leichthin.Aber fahrt fort in Eurer Erzählung. Ich hörte nach Eurer letzten Anweſenheit in Madrid, wo ich auf meiner Reiſe nach Portugal abweſend und darum nicht ſo glücklich war Euch zu ſehen, Ihr hättet den Herzog beleidigt durch Euer Verlangen, eine Eurer Geburt unangemeſſene Heirath zu ſchließen. Wer iſt denn dieſe Beatriz Coello?

Eine Waiſe von niedriger Abkunft und Beruf. Als Kind war ſie der Sorge einer Fran überlaſſen ge⸗ blieben, welche, glaube ich, ihre Amme geweſen; ſie nahmen ihren Wohnſitz in Sevilla, und der alten Wärterin Arbeit in Stickereien erhielt ſie beide, bis