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Calderon, der Höfling / von dem Verfasser Pelham's, Eugen Aram's, Rienzi's usw. Aus dem Engl. von Gustav Pfizer
Entstehung
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trocken und bitter; gegen die Großen war er geſchmei⸗ dig, doch mit einer gewiſſen Anmuth und Männlichkeit des Benehmens, welche ſelbſt der Servilität einen höhern Charakter lieh; und immer lauerte, ſo tief er ſich vor einem Medina, einem Guzman, verbengte, ein faſt unmerklicher Spott in ſeinen Mundwinkeln, der anzudeuten ſchien, daß, während ſeine Politik kroch, ſein Herz ſie verachtete. Gegen Zwei oder Drei, die er entweder perſönlich leiden mochte, oder aufrichtig achtete, war er in ſeinen Reden vertraulich aber kurz; gegen Solche, die er zu versbſcheuen oder zu fürchten Grund hatte gegen ſeine Feinde und die an ſeinem Sturz Arbeitenden nahm er eine noch größere Offen⸗ heit an, verbunden mit der einſchmeichelndſten Freund⸗ lichkeit in Stimme und Benehmen.

Abgeſondert von dem Haufen, mit gefalteten Ar⸗ men und mit einem Ausdruck im Geſicht, worin große Bewunderung ſich mit einiger Neugier und ein wenig Verachtung miſchte, betrachtete Don Martin Fonſeca den Günſtling.

Ich habe dieſem Mann eine Gunſt erwieſen, dachte er,ich habe zu ſeinem erſten Steigen beige⸗ tragen jetzt bin ich ein Bittender bei ihm! Wahr⸗ haftig! Ich, der ich nie Aufrichtigkeit und Dankbar⸗ keit im Lager fand, komme um dieſe verborgenen Schätze an einem Hof zu ſuchen. Nun, wir ſind doch ſeltſame Puppen, wir Sterbliche!

Don Diego Sarmiento de Mendoza hatte eben

Bulwer's Romane. LXXIV. 2