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Trevylyan der dieſen kalten, unerregbaren Men⸗ ſchen von jeher nur um Gertrudens willen geliebt hatte, fühlte jezt bei dem Gedanken daß der Alte in ſolchem Moment, wo der Tod an der Blüte ſei⸗ nes Hauſes ſchwelgte, noch ruhig ſein und lächeln und grübeln und moraliſiren und das gemeine Spiel der Welt ſpielen konnte, beinah einen Haß über ſich hinrieſeln. Laugſam ſchritt er auf ihn zu, ſtellte fich hart vor ihn und ſagte mit hohler Stimme und verzerrtem Lächeln:„Sie unterhalten ſich angenehm, Herr: das iſt ein ſchöner Proſpekt, und über einen ſeit Jahrhunderten zum Schlummer gebrachten Schmerz zu ſinnen iſt beſſer, als ein krankes Mäd⸗ chen zu hüten und die Angſt au Ihrem Herzen na⸗ gen zu laſſen.“
Vane ſah ihn ruhig aber aufmerkſam an und gab keine Antwort.
„Vane!“ fuhr Trevylyan mit derſelben gewalt⸗ ſam erzwungenen Kaltblütigkeit fort,„Vane, in wenigen Tagen wird Alles vorüber ſein, und Sie und ich, die Dinge, die Mächler, die unrechten Menſchen der Welt, werden allein bleiben— ver⸗ laſſen von dem einzigen Weſen das unſer dumpfes Leben ſchmükte, das nur durch ſeine Liebe Jeden von uns eines Gedanken werth machte.“
Vane fuhr zuſammen und wandte das Geſicht ab.„Sie ſind grauſam,“ ſprach er mit bebender Stimme.
„Was, Menſch!“ ſchrie Trevylyan laut aufund


