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ten Hauch für Trevylyan beſorgt, keine Trübung weiter auf ihre irdiſche Trennung werfen wollte; vielleicht auch daß, die Gewisheit ihres Verhängniſ⸗ ſes einmal feſt ins Aug gefast, ſeine Schreken ver⸗ ſchwanden. Die Saiten der Gedanken, bei der lei⸗ ſeſten Bewegungzitternd, können durch einen einzigen Vorfall oder in einer einzigen Stunde, umgeſtimt werden; ein Klang heiliger Muſik, ein grüner ſtiller Begräbnisplaz vermag die Geſtalt des Todes zu einem Engel umzuwandeln. Weiſe und mit ſchöner Lehre für uns entkleideten daher die Griechen das Grab ſei⸗ rer unwirklichen Düſterkeit; weiſe verkörperten ſie den groſen Gedanken der Ruhe durch feſtliche, lieb⸗ liche Bilder— unbewust des nordiſchen Wahnſinns der ein Geſpenſt aus dem ſtillen Schlummer machte!
Aber während Gertrudens Stimmung den Ton der Geſundheit wieder gewaun, nahm ihr Kör⸗ per raſch ab, und wenige Tage reichten jezt zu ei⸗ ner Verwüſtung hin, wozu kurz vorher Monate nöthig geweſen.
Eines Abends ſtieß Trevylyan, der allein aus⸗ gegangen war um den Vorſtellungen nachzuhängen, die er in Gertruds Gegenwart zu erſtiken ſuchte, unter den verödeten Ruinen des Schloſſes plözlich auf Vane. Einſam ſtand der ruhige, faſt verhär⸗ tete Zögling des Ungemachs der Welt da und be⸗ trachtete die zertrümmerten Fenſter und den geſpal⸗ tenen Thurm, durch welche die Sonne eben ihren ſchiefen Scheideſtral warf.
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