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pakte ihn jählings beim Arm,„kannſt Du fühlen? iſt Dein kaltes Herz gerühnt? So komm,“ ſezte er mit wildem Lachen hinzu,„ſo komm, da müſſen wir Freunde ſein““
Vane trat mit einer gewiſſen Würde zurük, die ſelbſt in ſolchem Augenblik auf Trevylyan ein⸗ wirkte.„In einigen Jahren,“ ſprach er,„wird man Sie kalt nennen wie mich; Kummer wird Sie die Weisheit der Affektloſigkeit lehren; es iſt eine bit⸗ tere Schule, Herr, eine bittere Schule! Aber mei⸗ nen Sie ich ſähe wirklich ungerührt meine lezte Hoffnung zertrümmern?— das lezte Band das mich an mein Geſchlecht bindet? Nein, nein! ich fühl es, ſo ſehr ein Menſch fühlen kann;— und ich verberg mein Gefühl wie es einem unter Unglük ergrauten Mann geziemt! Mein Kind iſt mir mehr, als Ihnen Ihre Braut; denn Sie ſind jung und reich, und das Leben lächelt vor Ihnen; aber ich. nichts weiter, mein Herr, nichts weiter.“
„Verzeihen Sie mir,“ entgegnete Vane demuth⸗ voll.„Ich hab Ihnen Unrecht gethan, aber Gertrud iſt eine Entſchuldigung für jeden Frevel aus Liebe; und hören Sie jezt meine lezte Bitte— geben Sie Ihre Tochter mir— ſelbſt am Rand des Grabes. Der Tod kann ſie in den Armen— unter der Ob⸗ hut einer Liebe wie die meinige nicht faſſen.“
Vane ſchanderte.„Es hieſſe einer Todten an⸗ getraut werden!“ ſprach er.—„Nein!“
Trevylyan wich von ihm und ſtürzte ohne ein Bulwer's Romane XXIII 8


