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in Anſpruch nimmt. Erinnerſt Du Dich jenes Abends auf dem Rhein,— o ſelige, ſelige Stunde! — als wir vom Ufer aus Muſik vernahmen, nicht ſo künſtlich daß ſie as ſich ſelbſt des Hinhörens werth geweſen wäre, aber zu der Stunde und dem Ort paſſend, ſo daß wir ſtill wurden um ſie beſſer zu vernehmen; und als ſie unmerklich auf dem Waſſer dahinſtarb, kam eine Art Wehmuth über uns; wir fühlten daß Etwas, das die Landſchaft mild gemacht hatte, weg war, und wir ſprachen nicht mehr mit ſo leichtem Herzen wie vorher. Eben ſo, mein einzig geliebter, mein einzig angebeteter Trevylyan, eben ſo iſt der Eindruk den unſre kurze Liebe— das Daſein Deiner armen Gertrud Deinem Gedächtniß zurüklaſſen ſollte. Ein Ton— ein Bild — ſoll Dich eine kurze Zeit und nicht länger ver⸗ folgen, bis Du für den Ruhm, der Deiner auf der eingeſchlagenen Bahn wartet, wieder empfänglich wirſt!“ Als jedoch Gertrud Dieſes geſagt, wandte ſie ſich zu Trevylyan und beim Anblik ſeiner Todesqual konnte ſie nicht länger an ſich halten. Sie fühlte daß ein Troſt hier ein Hohn ſei; ſie warf ſich an ſeine Bruſt und ſie vereinigten ihre Thränen mit einander.
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