Teil eines Werkes 
1.-4. Bändchen (1834)
Entstehung
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Entſprost für uns das Himmelsblümchen nicht, So hängt ſein Balſam doch an unſrem Staub; Am ſüßen Duft zeigt ſich die beſſre Erde,

Und Werth wird ihr durch eine fremde Würze. So gab dein Zauber ewig helle Namen

An Seelen, denen Schwachheit ward zum Ruhm; So ſchlug er aus dem Schmerze heilge Thränen Und füllte Rouſſeaus unbefriedigt Herz

Mit reiner Flamme des Prophetenthums.

Und er, der irre Held, der trübe Weiſe

Um den des Urtheil, das ihn richtet, klagt, Der Junge, Schöne, deſſen Melodie

Ein Echo nachließ, wo ſein Schatten ging,

Und der mit Wehmuth halb und halb mit Hohn Das ſtumme Herz der Welt mit Dichterketten Band an ſein wandernd Haus: war er nicht dein? Ganz dein? Nach Schwäche, Irrthum, Kraft, Rach Ruhm und Allem was Gedächtniß ihm

In unſrer Bruſt erſchuf? Sein Leben war

Von dieſer Erde nicht: der Luft die er

Als Odem ſog, gab dein Erſcheinen Licht,

Dein Untergehen ſonnenloſe Nacht.

Beſchlich ihn ſchlangengleich der Erde Weh, Erzeugte Argwohn ſtaubverwandte Sünde, Schwand ſein Gemüth in einen kranken Traum, Bis ihm das Ich ſein Gott ward wie ſein Stoff: So ſchilt ſein gramvoll Antliz unſre Rüge

Als thäten Schmach wir eines Freundes Grab.

Ambra? Es erwiederte: ich bin nur gemeine Erde, aber eine Roſe entſproste aus mir und ihre wolthä⸗ tige Kraft durchdrang mein Weſen. Wäre die Roſe nicht, ſo wär ich eine gemeine Scholle. Saadi.