lichkeit zu verlieren, die Begeiſterung ihrer Traͤu⸗ me, mit den heißen Wuͤnſchen der irdiſchen Wirk⸗ lichkeit vermiſcht! Das iſt die Zeit, wo die Liebe ihren Hoͤhepunkt erreicht hat; wo alle Gefuͤhle, alle Gedanken, die ganze Seele und der ganze Geiſt hingeriſſen und von ihr verſchlungen ſind; wo jedes Hinderniß, in der andern Schaale gewo⸗ gen, leichter als Staub erſcheint; wo Entſagung auf den geliebten Gegenſtand das fuͤrchterlichſte und ſchwerſte Opfer iſt, und wo in ſo manchem Herzen, in welchem Ehre, Gewiſſen, Tugend weit ſtaͤrker ſind, als ſie in einem Verbrecher wie Clif⸗ ford vermuthlich je waren, wo Ehre, Gewiſſen, Tugend mit Einemmale und plotzlich vor dieſer mächtigen, unwiderſtehlichen Flamme zu Aſche verloderten.
Der Diener, der fruͤher ſchon mußte Gelegenheit gefunden haben, ſich mit den Hertlichkeiten des Wirthshauſes, wovon er ſprach, bekannt zu ma⸗ chen, und der vielleicht mit ſeinem jüngſt erleb⸗ ten Schrecken ſo ziemlich durch die Hoffnung aus⸗ geſoͤhnt wurde, ſeine Bekanntſchaft mit den Gei⸗ ſtern der Vergangenheit zu erneuern, lenk⸗ te jetzt die Aufmerkſamkeit der Reiſenden auf eine kleine, gerade vor ihnen liegende Herberge. Der Herr Wirth hatte ſich noch nicht zur Ruhe begeben und ſie durften nicht zweimal anklopfen, bis die Thuͤre geoͤffnet ward. Ein helloderndes Feuer, eine dienſifertige


