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Mann ſeine Lochter enger an ſich und als er mit der Hand auf etwas ſtieß, das ſie verdeckt an ſich trug, fragte er, mit einigem Verdacht, die Liebe moͤchte ſchon bis zu Liebesgeſchenken vorgeſchritten ſeyn, was es ſey?
„Es iſt meiner Mutter Bild,“ ſagte Lucke unbefangen und ſchob es bei Seite.
Der alte Saquire hatte ſeine Gattin zaͤrtlich geliebt und als Lucie ihm dieſe Antwort gab, leb⸗ ten all die zaͤrtlichen und warmen Erinnerungen aus ſeiner Jugendzeit in ihm auf; zudem bedach⸗ te er, wie ernſtlich dieſe Frau auf ihrem Sterbe⸗ bette ſeinem wachſamen Auge ihr einziges Kind empfohlen habe, das jetzt an ſeiner Bruſt weinte; et erinnerte ſich, wie ſie ihm, von dem ſprechend⸗ was allen Frauen als die große Epoche des Lebens erſcheint, geſagt hatte:„Nie laß mit ihrer Nei⸗ gung ſpielen! nie laß dich durch deinen ehrgeitzi⸗ gen Bruder uͤberreden, ſie zum Heirathen zu ver⸗ anlaſſen, wenn ſie nicht jiebt, oder ihr, ohne die triftigſten Gruͤnde, entgegen zu ſeyn, wenn ſie liebt; obgleich ſie noch ein zartes Kind iſt, kenne ich ſie doch ſchon genug, um uͤberzeugt zu ſeyn, 1* daß wenn ſie einmal liebt, ihre Liebe zu ſtark 16 ſeyn wird, um ſie gluͤcklich zu machen, wenn ſich auch Alles zu ihren Gunſten geſtaltet.“ Dieſe Worte, dieſe Erinnerungen, verbunden mit dem Gedanken an den kaltherzigen Plan William Bran⸗ dons, den zu beguͤnſtigen er ſelbſt eingewilligt


