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Bewegung ſeiner Tochter; ſie waͤre ihm ganz ent⸗ gangen, hätte er nicht in Folge einer zaͤrtlichen Aufwallung des Herzens gegen ſie, welche ihren Grund in der friſchen Ahnung ihre Liebe zu Clif⸗ ford hatte, den Arm um ihren Hals geſchlungen. Dieſe unerwartete Liebkoſung ergriff Luciens Ner⸗ ven ſo, daß ſie ſich an ihres Vaters Bruſt warf, und ihr Weinen, bisher ſo ruhig, laut und hoͤr⸗ bar wurde.
„Troͤſte dich, mein liebes, liebes Kind!“ ſag⸗ te der Squire, beinahe ſelbſt bis zu Thraͤnen ge⸗ ruͤhrt und ſeine Bewegung, die ihn aus ſeiner ge⸗ woͤhnlichen geiſtigen Dumpfheit aufruͤttelte, machte auch ſeine Worte weniger verwickelt und zweiden⸗ tig als ſie ſonſt zu ſeyn pflegten.„Und nun hoffe ich, du werdeſt dich nicht ſelbſt quaͤlen; der junge Mann iſt in der That— und ich verſichre dich, das war immer meine Anſicht— ein ſehr artiger Gentleman, das iſt gar keine Frage. Aber was
—
koͤnnen wir machen? du hoͤrteſt, was Alle von
ihm ſagen und es war, das muͤſſen wir zugeben,
ſehr unſchicklich von ihm, zu kommen, ohne ein⸗ geladen zu ſeyn. Zudem, mein liebſtes Kind, iſt es ſehr ſchlimm, ſehr ſchlimm, Einen zu lieben und nicht wiſſen, Wer er iſt; und— und— aber ſchluchze nicht ſo, meine Liebe, ſchluchze nicht ſo! Alles wird noch gut werden, glaub' ich gewiß, ganz gewiß!
Mit dieſen Worten druͤckte der gute alte


