Teil eines Werkes 
12.-17. Bändchen (1853)
Entstehung
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den von ihm ſelbſt erfundenen Namen, der ſich an das Ge⸗ dächtniß der niedriggeborenen Mutter anknüpfte, bei und wollte ihn ſelbſt bei den ſpäteren ehrgeizigeren Schriften nicht fallen laſſen, die er jetzt, nun ihm Muße und ein ſorgen⸗ freies Auskommen lächelte, mit mehr Sorgfalt entwerfen und mit mehr Geduld ausführen konnte. Obgleich man ſich daher in den Salonen und Clubs nicht wenig wunderte über die Kunde von Egertons erſter nicht veröffentlichter Ehe und die Neugier rege war, was wohl der Sprößling dieſer Ver⸗ bindung anfangen werde— obwohl hochgeſtellte Männer ſich darauf gefaßt hielten, den Erben von dem bedeutſamen Ruhm des Staatsmanns willkommen zu heißen, und elegante Damen ihn einzuladen und in die Welt einzuführen gedach⸗ ten— ſtarben doch Verwunderung und Neugierde bald da⸗ hin; der Ruhm verlor ſich aus der Tagesgeſchichte und der Erbe wurde vergeſſen. Berühmte Politifer gleichen den Schauſpielern; kein Beifall iſt ſo lebhaft, als wenn ſie über die Bretter ſchreiten— kein Vergeſſen ſo vollſtändig, als wenn nach ihrem letzten Lebewohl der Vorhang fällt. Leonard ließ einen ſchönen Denkſtein auf Nora's Grab errichten, und auf dem Stein war das Wort Gattin einge⸗ graben, das ihr theures Gedächtniß rechtfertigte. Er fühlte die warme Umarmung von Nora's Mutter, die ſich jetzt nicht mehr ihres Enkels ſchämte, und ſogar der arme John merkte, daß eine geheime Kummerlaſt dem ernſten, ſtillen Her⸗ zen ſeines Weibes entnommen war. Auf Leonards Arm geſtützt betrachtete der alte Mann aufmerkſam Nora's Grab⸗ ſtein und murmelte:—„Egerton! Egerton! Leonora, die

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