Teil eines Werkes 
12.-17. Bändchen (1853)
Entstehung
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erſte Gattin des ſehr ehrenwerthen Audley Egerton!“ Ha! Ich habe für ihn geſtimmt. Sie heirathete in die rechte Farbe. Iſt dies das Datum? So lange ſchon her, daß ſie geſtorben iſt? Ja, ja, ich vermiſſe ſie bitterlich. Aber die Frau ſagt, wir werden ſie jetzt bald wieder ſehen; und ſie meinte einmal, wir würden ſie nie wieder ſehen— nie; aber ich wußte dies beſſer. Ich danke Euch, Sir. Ich bin ein armes Geſchöpf; aber dieſe Thränen thun nicht weh— im Gegentheil. Ich weiß nicht, wie es kömmt, aber ich bin ſehr glücklich. Wo iſt meine Alte? Sie macht ſich jetzt nichts mehr daraus, wie viel ich auch von Nora rede. Oh, da iſt! Danke, Sir, unterthänig; aber ich will mich lieber auf meine Alte ſtützen— bin mehr daran gewöhnt; und— Weib, wann gehen wir zu Nora?“

Leonard hatte Mrs. Fairfield zu ihren Eltern gebracht, und Mrs. Avenel hieß ſie mit unerwarteter Innigkeit will⸗ kommen. Der Name auf Nora's Grab milderte das Mutter⸗ herz gegen die noch lebende Tochter. Wie der arme John geſagt hatte— jetzt konnte ſie ſprechen von Nora„ und in dieſem Geſpräch enthüllten ſie und das Kind, das ſo lang von ihr vernachläſſigt worden war, wie viel ſie mit einander gemein hatten. Als Leonard bald nach ſeiner Verheirathung mit Helen auf Reiſen ging, blieb Jane Fairfield bei dem alten Paar zurück, und nach dem Tode deſſelben— Beide ſtarben nur einen Tag nach einander— weigerte ſie ſich, vielleicht aus Stolz, wieder zu Leonard zu ziehen, obſchon ſie ihre Wohnung in ſeiner Nähe nahm, als er ſpäter in England ſeine Heimath gründete. Leonard war ein Jahr

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