Teil eines Werkes 
6.-11. Bändchen (1853)
Entstehung
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den Tag gelegt, daß ich die Bitte an Euch zu ſtellen wage, Ihr möchtet hier bleiben und mir in der Berathung mit Baron Levy Euren Beiſtand leihen.

Frank war eben im Begriff ſeine ungeheuchelte Freude zu erkennen zu geben, wenn er ſich in irgend etwas nützlich machen könne, als von der Hausthüre her Levy's Pochen erſcholl und unmittelbar darauf der Baron ſelbſt in's Zim⸗ mer trat.

Uff! ſagte Levy, der die Stirne wiſchte und ſich in einen Stuhl warf, als habe er Anſtrengungen der erſchöpfend⸗ ſten Art durchgemacht.Uff! Das iſt eine ſehr trau⸗ rige Geſchichte ſehr traurig; und Nichts, mein theurer Graf Nichts als baares Geld kann uns hier retten.

Ihr kennt meine Verhältniſſe, Levy, verſetzte Pes⸗ chiera, traurig den Kopf ſchüttelnd;und obgleich ich nach wenigen Monaten, vielleicht ſchon nach wenigen Wochen in der Lage ſeyn werde, mit aller Leichtigkeit die Schulden meiner Schweſter, wie hoch ſie ſich auch belaufen mögen, zu tilgen, ſo iſt mir dies doch im gegenwärtigen Augenblick und in einem fremden Lande unmöglich. Die Summe, welche ich mitbrachte, iſt nahezu verbraucht. Könnt Ihr den erfor⸗ derlichen Betrag nicht vorſchießen?

Unmöglich! Mr. Hazeldean weiß, in welcher Ver⸗ legenheit ich ſelbſt mich gegenwärtig befinde.

In dieſem Fall erwiederte der Grafkön⸗ nen wir für heute nichts thun, als meine Schweſter fortneh⸗ men und der Exekution ihren Gang laſſen. Inzwiſchen will