Teil eines Werkes 
6.-11. Bändchen (1853)
Entstehung
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welche ihm von einem fremdausſehenden Menſchen in hell⸗ gelber Weſte und gerippten baumwollenen Kniehoſen geöff⸗ net wurde. Frank warf einen Blick auf dieſe Perſon, ſchob ſie bei Seite und eilte die Treppe hinauf. Er ſtürzte in das Beſuchzimmer da war keine Beatrice. Ein ſchmächtiger ältlicher Mann mit einem Schreibheft in der Hand ſchien damit beſchäftigt zu ſeyn, die Hausgeräthſchaften zu mu⸗ unter Beihülfe von Madame di Negra's Ober⸗ bedienten ein Inventar aufzunehmen. Der ſchmächtige Mann ſah Frank mit großen Augen an und berührte den Hut, den er auf dem Kopfe hatte; der Bediente aber, welcher ein Aus⸗ länder war, näherte ſich unſerem jungen Freund und ſagte ihm in gebrochenem Engliſch, daß ſeine gnädige Frau keine Beſuche annehme, weil ſie unwohl ſey und ihr Zimmer hüten müſſe. Frank drückte dem Diener ein Goldſtück in die Hand und erſuchte ihn, Madame di Negra zu melden, daß ſich Mr. Hazeldean die Ehre einer Beſprechung erbitte. So⸗ bald der Bediente zu Erfüllung dieſes Auftrags ſich entfernt hatte, ergriff der junge Gardeoffizier den ſchmächtigen Mann am Arme und fragte:

Was iſt dies? Eine Auspfändung?

Ja, Sir.

Für welche Summe 2

Fünfzehnhundert und ſiebenundvierzig Pfund. Wir ſind die erſten im Beſitz.

Sind alſo noch Andere da? Wenn dies nicht der Fall wäre, würden wir uns nie dieſen Schritt herausgenommen haben. Sehr peinlich

ſtern und

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