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haben, wenn ich nicht geſagt hätte, daß ich es beſorgen wolle.“ Frank(ängſtlich das Billet betrachtend).—„Ich hoffe, er braucht doch jetzt ſein Geld nicht? Privat und vertraulich— das ſieht ſchlimm aus.“
Spendquick.—„In der That verteufelt ſchlimm.“
Frank öffnet das Billet und liest halblaut:
„Mein lieber Hazeldean—“
Spendquick(ihn unterbrechend).—„Ein gutes Zei⸗ chen! Er ſpendquickt' mich immer, wenn er mir Geld borgt, und wenn er es wieder haben will, ſo heißt es: Mein theurer Lord. Ein kapitales Zeichen.“
Frank liest weiter, aber für ſich, und im Verlauf des Leſens ändern ſich ſeine Züge.
—, Mein lieber Hazeldean,— ich bedaure ſehr, Euch mittheilen zu müſſen, daß ich mich durch den plötzlichen Bankrutt eines Pariſer Hauſes, mit welchem ich bedeutend verhängt bin, in die Nothwendigkeit verſetzt ſehe, ohne Verzug alle meine zugänglichen Ausſtände einzuziehen. Ich möchte Euch keine Ungelegenheit bereiten, aber ſorgt dafür, die Wechſel einzulöſen, welche ich von Euch in Händen habe und die, wie Ihr wißt, ſchon ſeit einiger Zeit verfallen ſind. Ich habe Euch einen Weg angedeutet, wie ſich Eure An⸗ gelegenheiten bereinigen ließen; aber als ich davon ſprach, ſchien Euch mein Vorſchlag nicht zu gefallen; auch weiß ich ſeitdem von Leslie, daß Ihr in hohem Grade abgeneigt
ſeyd, das Euch in Ausſicht ſtehende Eigenthum als Sicher⸗ heit einzulegen. Alſo nichts mehr davon, mein theurer


