1442 feln, Frank; aber ſie fängt an zu glauben, daß Ihr nut Euer Spiel mit ihr treibt.“ Und nun vergegenwärtigte ſich ihm ein entzücktes Nebelbild von einem jungen Gent⸗ lemän auf ſeinen Knieen, von dem ſchönen blaſſen Geſicht, in die Glut des Erröthens getaucht, von einem Geiſtlichen, der vor dem Altar ſtand, von einer vierſpännigen, mit Feſt⸗ ſchleifen geſchmückten Equipage vor der Kirchenthür, und von einem Honigmonat, der für den Honig aller Bienen des Hymettus Erſatz leiſtete. Und in Mitte dieſes Schattenſpiels, deſſen luſtige Geſtalten dem armen Frank in dem Lichte von „Faſſung eines Entſchluſſes“ erſchienen, ließ ſich von der Hausthüre her das elegante Rat⸗tat⸗tat eines jungen Gentle⸗ man vernehmen.
„Man hat doch nie einen Augenblick zum Denken!“ brach Frank unwillig aus und rief ſeinem Bedienten zu: „Nicht zu Hauſe.“
Aber es war zu ſpät. Lord Spendquick befand ſich ſchon in der Halle und unmittelbar darauf in Franks Zimmer. Die üblichen„Wie geht's?“ wurden unter Händedrücken ge⸗ wechſelt.
Lord Spendquick.—„Ich bringe für Dich ein Billet mit, Hazeldean.“
Frank(ſchläfrig).—„Von wem?“
Lord Spendquick.—„Von Levy. Ich komme eben von ihm her, habe in meinem Leben ihn nie ſo unruhig ge⸗ ſehen. Er war im Begriff, in die City zu gehen— vermuth⸗ lich um X. Y. aufzuſuchen— ſudelte geſchwind dieſes Billet für Dich hin— würde es Dir durch einen Diener geſchickt
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