Teil eines Werkes 
6.-11. Bändchen (1853)
Entstehung
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dir liegen— erwäge ſie wohl— denk darüber nach,“ daß eben dieſes Vermögen ſich in möglichſt denkbarer Weiſe widerſpenſtig und rebelliſch benahm und, ſtatt ſeine Strah⸗ len in einen einzigen Lichtſtrom zu vereinigen, in allen den unſteten Tinten des Regenbogens ſich brach, ſinnloſe Wolken ſäumend und in den ſiebenten Himmel enteilend, bis ich am Ende, nachdem ich eine gute Stunde mit gefurchter Stirne dageſeſſen hatte, als wolle ich die Quadratur des Cirkels erfinden, plötzlich die Entdeckung machte, ich hätte ebenſo gut gemächlich mich ſchlafen legen können; denn mein Ge⸗ ſchäft war doch nichts weiter geweſen als ein Träumen, und zwar ein recht unſinniges Träumen. Als daher Frank Hazel⸗

dean mit dem beſchaulichen—„Aber doch—“ innehielt

und, den Arm auf den Kamin und das Kinn auf die Hand geſtützt, in dem Gefühle des für ſein Leben ſo bedeutungsvollen Augenblicks ſich zum„Denken“ anzuſchicken meinte, trat ihm nur eine Reihe von ſchattenhaften Bildern vor die Seele. Randal Leslie mit ſeinem unbefriedigenden Geſichte, aus dem nichts zu erholen war; der Sgquire, der in ſeinem Studirzimmer zu Hazeldean wie ein ſchwarzes Donnerwetter ausſah; ſeine Mutter, die für ihn Fürſprache einlegen wollte, aber für ihre Mühe nur die gehörigen Scheltworte abfing; und dann flackerte der Irrwiſch, welcher ſich mit dem Namen des Denkens brüſtete, weit weg und begann das blaſſe bezaubernde Geſicht der Madame di Negra in dem Beſuch⸗ zimmer zu Curzonſtreet zu umſpielen, mit kleiner Elfen⸗ ſtimme ihm Randal Leslies Verſicherung vom vorigen Tag wiederholend:„An ihrer Liebe zu Euch iſt nicht zu zwei⸗ Bulwer, meine Novelle, 9⁴