Teil eines Werkes 
6.-11. Bändchen (1853)
Entstehung
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machen könnte, was Randals Meinung iſt. Er ſcheint mir zu empfehlen, ich ſolle ohne Weiteres Beatrice heirathen und es meiner Mutter überlaſſen, die Sache hintendrein in's Reine zu bringen. Aber wenn ich ihn frage: Iſt dies wirklich Euer Rath? ſo weicht er aus. Nun, ich denke, er hat Recht darin. Ich kann mir wohl denken, daß der gute Kerl zu nichts rathen mag, was meinem Vater unangenehm ſeyn dürfte. Aber doch—“

Frank hielt in ſeinem Selbſtgeſpräch inne und machte die erſte verzweifelte Anſtrengung, zu— denken!

Ich nehme natürlich an, mein lieber Leſer, daß du unter diejenige Claſſe gehörſt, welche mit dem Denken vertraut iſt, und du haſt vielleicht verächtlich oder ungläubig über die Bemerkung gelächelt, welche ich Franks Selbſtgeſpräch vor⸗ ausſchickte— ch meine die, welche die Schwierigkeit des Denkens betrifft. Aber weißt du auch gewiß, daß jeder deiner Verſuche, zu denken, von Erfolg begleitet war? Biſt

* du nicht oft durch jenes blaſſe, unweſenhafte Scheinbild des Gedankens bethört worden, das man Träumen nennt? Der ehrliche alte Montaigne bekannte, daß er den Prozeß des Niederſitzens, um zu denken, von dem manche Leute zu zungenfertig zu ſprechen wiſſen, nicht verſtehe. Er konnte nicht denken, wenn er nicht die Feder in der Hand und einen Bogen Papier vor ſich liegen hatte, und ſo erfaßte er ver⸗ mittelſt einer Manualoperation die Kettenglieder des Schlie⸗ ßens, um ſie an einander zu reihen. Auch mir iſt es oft be⸗

gegnet, wenn ich mit Entſchiedenheit zu meinem Denkver⸗ mögen ſagte:„Rühr' dich, du haſt eine ernſte Sache vor