Teil eines Werkes 
6.-11. Bändchen (1853)
Entstehung
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Weichſelrohr, Schasmin und Bernſteinſpitzen entnehmen konnte, während ein großes ſchlangenförmiges Huka, aus wel⸗ chem Frank eben ſo wenig geraucht haben konnte, als aus dem Kopf einer Boa Conſtrictor, auf dem Boden zuſam⸗ mengerollt lag. Ueber dem Kaminmantel befand ſich eine Sammlung von mauriſchen Waffen. Was um's Himmels⸗ willen ein Patagan, ein Seimetar und damascirte Piſtolen, welche auf keine drei Schritte ſicher ſchoßen, einen Offizier aus Seiner Majeſtät Garde nützen konnten, iſt mehr als ich muthmaßen kann oder ſogar Frank befriedigend zu erklä⸗ ren vermochte. Ich habe einen ſtarken Argwohn, daß dieſes werthvolle Arſenal an Frank als Theilzahlung für einen zu discontirenden Wechſel überging. In dieſem Fall war es eine verbeſſerte Auflage des Bären, den er an ſeinen Haar⸗ kräusler verkaufte. Von Büchern war nichts zu ſehen als ein Hofwegweiſer, ein Wettrennkalender, eine Armeeliſte, das vollſtändige Sporting Magazine in ſcharlachrothen Marv⸗ quinbänden, von denen jeder einzelne Einband eine Guinee gekoſtet haben mochte, und ein kleines Buch, nicht größer als ein Elzevir'ſcher Klaſſiker, auf dem Kaminſtück neben der Cigarrenbüchſe. Dieſes kleine Buch war Frank höher zu ſtehen gekommen als alle übrigen zuſammen. Es war ſein eigenes Buch, ſein Vuch par excellence, ein Buch von ihm ſelbſt geſchrieben— ſein Wettenbuch!

Ein Tiſch ſtand mitten im Zimmer; darauf lag Franks wohlgebürſteter Hut, eine Schachtel von Atlasholz, an⸗ gefüllt mit Glacéhandſchuhen in verſchiedenen zarten Farben, von Lila bis zu Schwefelgelb— ein Brett voll Karten und

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