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„Es wäre mir lieb, wenn ich jede Einmengung in dieſe Angelegenheit umgehen könnte. Wißt Ihr es nicht einzu⸗ leiten, daß er ſie beſuchen muß?“
„O ja. Noch etwas Wein?— Nicht?— So laßt uns zu dem Grafen gehen.“
Vierundzwanzigſtes Kapitel.
Am andern Tag ſaß Frank bei ſeinem einſamen Früh⸗ ſtück. Die Mittagſtunde war längſt vorüber. Der junge Mann hatte ſich allerdings ſchon früh aus den Federn ge⸗ macht, um ſeinen militäriſchen Obliegenheiten nachzukom⸗ men, war aber gewöhnt, erſt ſpät ſeinen Morgenimbiß einzunehmen. Der Appetit kömmt nicht früh, wenn man in London lebt und nie vor Tagesanbruch zu Bette geht.
Es war nichts Verſchwenderiſches oder Weichliches in Franks Wohnung, obſchon ſie in einer ſehr theuern Straße lag und ein ungeheuer hoher Preis für ſie bezahlt werden mußte. Gleichwohl ließ ſie ein geübtes Auge in dem In⸗ ſaßen einen Menſchen erkennen, der ſein Geld durchzubringen weiß, ohne dafür viel aufweiſen zu können. Die Wände waren mit farbigen Kupferſtichen von Wett⸗ und Kirchthurm⸗ rennen überkleidet, und dazwiſchen ſah man die Porträte von Operntänzerinnen— lauter Lächeln und Luftſprünge. Eine halbkreisförmige Vertiefung war mit rothem Tuch behangen und zum Rauchen eingerichtet, wie man aus den verſchiedenen Pfeifenbrettern voll türkiſcher Pfeifen mit


