Teil eines Werkes 
6.-11. Bändchen (1853)
Entstehung
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„Wenn er ihr heute ſeine Hand angeboten hätte, ſo würde ſie ohne Weiteres Ja geſagt haben.“

„Es mag wohl Eurem Glücksſtern einen artigen Vor⸗ ſchub leiſten, mon cher, wenn Frank Hazeldean dieſe Dame ohne Einwilligung ſeines Vaters heirathet. Vielleicht wird er enterbt. Ihr ſeyd dann der nächſte Verwandte des Hauſes.“

„Wie wißt Ihr dies?“ fragte Randal ärgerlich.

„Es gehört zu meinem Geſchäft, mich über die Aus⸗ ſichten und Verwandtſchaftsverhältniſſe aller Derjenigen zu unterrichten, mit denen ich in Geldangelegenheiten verkehre. Ich habe mit dem jungen Mr. Hazeldean zu ſchaffen und weiß deshalb, daß die Hazeldean'ſchen Güter kein Fideicom⸗ miß ſind. Da nun der Halbbruder des Squire kein Hazel⸗ dean⸗Blut in ſich hat, ſo ſtehen Eure Ausſichten gar nicht übel.“

„Hat Euch Frank geſagt, daß ich ſein nächſter Ver⸗ wandter ſey?“

„Ich meine ſo; aber gewiß weiß ich, daß Ihr mir's ſagtet.“

„Ich?— wann?“

„Als Ihr mir erklärtet, wie dringend nöthig es für Euch ſey, daß Frank Madame di Negra heirathe. Peste! mon cher, haltet Ihr mich für einen Strohkopf?“

„Nun ja, Baron, Frank iſt volljährig und kann nach ſeiner Neigung heirathen. Ihr habt mir angedeutet, daß Ihr ihm dazu behülflich ſeyn könnet.“

„Ich will's verſuchen. Sorgt mir dafür, daß er mor⸗ gen pünktlich um zwei Uhr Madame di Negra beſuche.“

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