Teil eines Werkes 
6.-11. Bändchen (1853)
Entstehung
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ſicherung, daß er von den vortheilhaften Zugeſtändniſſen, die er machte, im Lauf der Zeit Früchte ſich verſpreche, än⸗ derte die Sachlage und bewog unſeren Philoſophen, die An⸗ gelegenheit mit ruhigem, contemplativem Auge zu betrach⸗ ten. Lag es hinreichend nah, daß Levy auf einen entſpre⸗ chenden Nutzen zählen und darauf rechnen konnte, metzenweiſe die Hilfe zu ärnten, die er handvollweiſe ausgeſät hatte? Das Ergebniß von Randals Betrachtungen war, daß der Baron wohl Urſache habe, ſeine Saat als nicht in den Wind geſtreut anzuſehen. Denn erſtlich war es klar, daß Levy nicht ohne vernünftigen Grund glaubte, er könne bald mit ungemein guten Intereſſen ſich für jede an Randal vorge⸗ ſchoſſene Summe aus dem Reichthum bezahlt machen, wel⸗ cher durch die geſchickte Beihilfe des jungen Schlaukopfs für ſeinen Klienten, den Grafen, errungen werde; und zweitens beſaß Randal eine ungemein hohe Meinung von ſich ſelbſt, und es gelang ihm nun, ſich für den Augenblick durch Er⸗ langung einer pekuniären Unabhängigkeit der mühſamen Plackerei vor den Gerichtsſchranken entziehen und der zwei⸗ felhaften Hoffnung auf die Unterſtützung eines außer Macht geſetzten Staatsmanns entrathen zu können, ſo war er ſo feſt von ſeinem raſchen Aufſchwung im öffentlichen Leben über⸗ zeugt, als hätte es ihm ein Engel zugeflüſtert oder ein Teufel verſprochen. Bei ſolchen Triumphen und der geſell⸗ ſchaftlichen Stellung, die daraus hervorgehen mußte, konnte Levy wohl darauf rechnen, daß ihm auf tauſend unmittel⸗ baren Wegen Erſatz wurde. Es entging Randals Schlau⸗ heit nicht, daß der Wucherer bei allen ihm zugeſchriebenen