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eines weit aus dem Bereich liegenden glänzenden Geiſtes iſt, ſondern eine originelle Weſenhaftigkeit— ein Leben— ein Gebild wahrer ſchöpferiſcher Kraft, das bereits den Hauch zurückathmete, den es empfangen hat. Die Arbeit daran war während Leonards Aufenthalt in Mr. Avenels Hauſe eingeſtellt worden, oder hatte doch nur hin und wieder in nächtlichen Stunden verſtohlen einen weitern Strich erhalten. Jetzt las er ſie mit friſchem Auge und mit jener eigenthüm⸗ lichen unſchuldigen Bewunderung, nicht ſeiner ſelbſt—(denn die Arbeit eines Mannes iſt leider nicht ſein Ich, wohl aber die glorreiche, idealiſirte Eſſenz, die, ohne daß er weiß, wie es zuging, aus ſeinen menſchlichen Erdelementen ausgezogen wurde)— ſondern jener Bewunderung⸗ die nur dem Dichter bekannt iſt, ihm das reinſte Entzücken gewährt und oft ſeinen einzigen Lohn ausmacht. Und dann enteilte mit einem wärmeren und irdiſcheren Schlag des Herzens ſeine Phantaſie nach der großen Stadt, wo alle Ströme des Ruhms zuſammenfließen, aber nicht um ſich zu verlieren und unterzugehen, ſondern individualiſirt und geſondert wieder hervorzubrechen und ſich über den Einen ungeheuern Ge⸗ danken Gottes zu ergießen, den man die Welt nennt.
Er legte ſeine Papiere zuſammen und öffnete, wie er es gewöhnlich vor dem Schlafengehen zu thun pflegte, ſein Fenſter; denn Leonard hatte allerlei ſeltſame Gewohnheiten und liebte es namentlich, wenn er betete, in die Nacht hinauszuſchauen. Seine Seele ſchien ſich von des Leibes Banden abzulöſen, in die Luft aufzuſteigen und ſchneller den Thron des Unendlichen zu erreichen, wenn ſein Hauch hin⸗
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