Teil eines Werkes 
6.-11. Bändchen (1853)
Entstehung
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ſſe⸗ ſich ſel⸗

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flickers eine Vorſtellung über den dabei ſtattfindenden Me⸗ chanismus gewonnen. Er legte dieſe Blätter bei Seite, da ihre Prüfung für den Augenblick eine zu große geiſtige An⸗ ſtrengung forderte, und nahm dann eine Sammlung von Aufſätzen über verſchiedene Gegenſtände zur Hand, die ihm jetzt zum Theil unbedeutend, zum Theil aber auch gelungen vorkamen. Länger verweilte er bei einem Heft von Ge⸗ vichten, die er mit liebender Sorgfalt in's Reine geſchrieben hatte— Verſe, welche ihm durch die erſte Lektüre von Nora's wehmüthigem Nachlaß eingehaucht worden waren. Dieſe Gedichte konnten als ein Tagebuch ſeines Herzens und ſeiner Phantaſie betrachtet werden und waren der Ausdruck jener zeugenloſen Kämpfe, denen die Jugend aller gedanken⸗ vollen Naturen in ihren, der Klarheit nach einem Gewitter⸗ himmel mit ſeinen Blitzen vergleichbaren Stürmen unter⸗ worfen iſt, obſchon nur wenige Jünglinge ſich dabei auf⸗ halten, um nachdenkſam die Kriſis zu beobachten, aus wel⸗ cher langſam der Mann hervorgeht. Und dieſes erſte unſtete Ringen mit den flüchtigen, luftigen Bildern, welche durch die dunkeln Kammern des Gehirns zucken, waren mit jeder neuen Anſtrengung klarer und kräftiger geworden, bis um die Geſichte ſich ein Bann ſchlang, der ihr Enteilen hinderte, das Weſenloſe faßte und in eine Form kleidete. Als Leonard ſeinen letzten Verſuch überlas, fühlte er, daß in demſelben endlich der Dichter ſich ausſprach. Es war ein Werk, das, obſchon erſt halb vollendet, aus einer kräftigen Hand kam: nicht jener auf bewegten Wellen zitternde Schatten, der nur der verblaßte Wiederſchein, die ſchwächliche Nachbildung