Teil eines Werkes 
6.-11. Bändchen (1853)
Entstehung
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„Homicide— ſo klang's wohl ungefähr, aber nur ein Bischen länger und ärger. Er ließ einige von den winzigſten kleinen Kügelchen zurück, die Ihr nun ſehen könnt, Sir; und ſagte, man ſolle ſie dem Kind geben. Aber, behüte Gott, ſie haben nichts genützt— wie hätten ſie auch können?“

„Winzige Kügelchen? Oh— ein Homöopath— ich verſtehe. Und der Doctor war freundlich gegen ſie; vielleicht iſt er im Stande, ihr zu helfen. Habt Ihr ihm ge⸗ ſchrieben?“

„Wir wiſſen ſeine Adreſſe nicht, und London iſt ein ungeheuer großer Platz, Sir.“

„Ich gehe nach London und will ſie ſchon ausfindig machen.“

„Ach, Sir, Ihr ſcheint ſehr theilnehmend zu ſeyn, und wenn ſie doch nach London muß— denn was können wir hier mit ihr anfangen? ſie iſt zu vornehm für einen Dienſt— ſo wäre mir's am liebſten, ſie ginge mit Euch.

„Mit mir?“ verſetzte Leonard betroffen.„Mit mir! Doch ja— warum nicht?“

„Ich bin überzeugt, ſie iſt von gutem Blute da, Sir. Hättet Ihr nur ihren Vater können ſterben ſehen; Ihr wür⸗ det geſagt haben, er ſey ganz ein Gentleman. Er ſchied dahin ſo ſanft und höflich, als ſchäme er ſich, daß er ſo viel Ungelegenheit verurſache. Ja, ganz ein Gentleman, wie es nur je einen gab. Und Ihr ſeyd auch einer, Sir, natür⸗ lich,“ fügte die Wirthin mit einem Knixe bei.„Oh, ich ver⸗ ſtehe mich wohl auf die vornehmen Leute. Ich bin in dieſer Grafſchaft Haushälterin geweſen bei einer der erſten

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