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Schützers und Herrn, freundlo zwar, aber unabhängig, glaubte unſer junger Abenteurer ein ganz neues Weſen zu ſeyn; er fühlte ſeine erhabene Natur als Mann. Und der Genius, der lang unterdrückte und bei Seite geſtoßene, brach wieder hervor bei dem erſten Hauch der Widerwärtigkeit;— um zu tröſten? Nein, der Mann bedurfte des Troſtes nicht, ſondern um zu zünden, zu beleben und zu erfreuen. Wenn es auf der Welt ein Weſen gibt, das uns, nachdem wir weiſe Ofenphiloſophen geworden ſind, als beneidenswerth erſcheinen mag, ſo iſt dieſes nicht der verbleichte Lüſtling oder der von Sorgen gedrückte Staatsmann— nicht einmal der Fürſt der Künſte und Wiſſenſchaften mit dem ſchon er⸗ rungenen Lorbeer, deſſen Blätter eben ſo gut Gift bergen, als ſie zum Kranze dienen, ſondern der junge Sohn der Abenteuerluſt und der Hoffnung. Ja, und je leerer die Börſe— ich wette Zehn gegen Eins— um ſo reicher iſt das Herz, um ſo umfaſſender ſind die Beſitzthümer, in denen ſeine Einbildungskraft ſchwelgt, während er mit königlichem Schritt der Zukunft entgegengeht.
Erſt gegen Abend ermäßigte unſer Abenteurer ſeine Schritte und begann an Ruhe und Erfriſchung zu denken. Er erreichte eine Stelle, wo auf der einen Seite die Straße weiter führte, auf der anderen jene weiten Striche uneinge⸗ zäunten Landes lagen, die in England oft die Nähe eines Dorfes bezeichnen. Bald wurde er einiger reinlicher Hütten anſichtig, und dann kam eine kleine Meierei mit ihrem Hof und den Scheunen. In kurzer Entfernung ſah er ein Schild vor einem nicht unanſehnlichen Wirthshaus ſchwingen; es


