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„Gott ſegne Dich!“ rief Mrs. Fairfield, ihn an ihr Herz drückend.„Aber hier laſtet es ſchwer— oh, ſo ſchwer“ — fügte ſie bei und erhob ſich raſch von dem Raſen.
In dieſem Augenblick wurde die Kutſche ſichtbar, und Leonard eilte ihr entgegen, um zu fragen, ob noch ein Außen⸗ platz frei ſey. Der Pferdewechſel hatte für eine Weile ein kleines Getümmel zur Folge, und Mrs. Fairfield wurde ſo⸗ dann auf das Dach des Wagens gehoben. Von einem wei⸗ teren Privatgeſpräch zwiſchen ihr und Lenny konnte alſo keine Rede mehr ſeyn; aber als die Kutſche dahin rollte, winkte die Wittwe dem Jüngling, ber am Wege ſtand und ihr nachſchaute, mit der Hand zu, während ſie noch immer vor ſich hinnurmelte:—„Es laſtet ſchwer— oh, ſo ſchwer!“
Viertes Kapitel.
Leonard wanderte mannhaft auf der Straße nach der großen Stadt weiter. Der Tag war ſchön und ſonnig: nur ein leichtes Lüftchen wehte von den fernen grauen Ber⸗ gen her. Mit jeder Wegſtunde, die er zurücklegte, ſchien ſein Schritt feſter und ſeine Bruſt freier zu werden. Oh, wie glücklich fühlt ſich die Jugend, wenn ſie allein iſt mit ihren Tagträumen! Welches edle Feuer fühlt ſie nicht im Bewußtſeyn ihrer Kraft, obſchon die Welt vor ihr liegt, und zwar eine feindliche Welt. Entnommen dem erkältenden Zwang des Comptvirs und dem gebieteriſchen Willen eines
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