Teil eines Werkes 
6.-11. Bändchen (1853)
Entstehung
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darin. Gib dies nicht aus, Lenny; es wird Dir Glück bringen.“

Unter ſolchen Geſprächen erreichten ſie das Wirthshaus, wo die drei Straßen zuſammentrafen. Die eine davon führte unmittelbar nach dem Caſino. Sie traten nicht ein, ſondern ſetzten ſich unter einer Hecke auf den Raſen, um die in die Richtung von Hazeldean fahrende Kutſche zu erwarten. Mrs. Fairfield war ſehr niedergeſchlagen; es lag ihr augen⸗ ſcheinlich etwas auf dem Herzen, was ſie beunruhigte, und ihr Gewiſſen ſchien mit etwas im Kampf begriffen zu ſeyn. Sie machte ſich nicht nur Vorwürfe über ihren unbeſonnenen Beſuch, ſondern ſprach auch viel von ihrem verſtorbenen Mark. Und was mußte er von ihr denken, wenn er ſie nicht im Himmel ſehen konnte?

„Es war ſo ſelbſtſüchtig von mir, Lenny.“

„Pah, pah! Hat nicht eine Mutter ein Recht an ihr Kind?“

„Ja wohl, ja wohl!“ rief Mrs. Fairfield.„Ich liebe Dich wie ein Kind— als mein eigenes Kind. Aber wenn ich am Ende doch nicht Deine Mutter wäre und Dich um alles Dies gebracht hätte— oh, was würdeſt Du dann von mir ſagen, Lenny?“

„Nicht meine Mutter?“ verſetzte Leonard lachend, in⸗ dem er ſie küßte.„Ich weiß in der That nicht, was ich dann Anderes ſagen könnte, als was ich jetzt ſage— daß Ihr, die Ihr mich erzogen, genährt und geliebt habt, ein Recht beſitzt an meine Heimath und an mein Herz, wo ich auch ſeyn möge.“