Teil eines Werkes 
6.-11. Bändchen (1853)
Entstehung
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Lebens umgabſt Du ihn mit vergleichenden Integralen, in die ſich nur die zarten Hände der in unmittelbarer Beziehung ſtehenden Familien und Nachbarn theilen mit Deinen

Squiren und Pfarrern, Deinem italieniſchen Flüchtling und

ſeiner Jemima Bei allen dieſen zeigt ſich das Leben vor⸗ zugsweiſe als natürliches, das immer mehr oder weniger das integrale iſt. Dann kommt das künſtliche Leben, wel⸗ ches im Gegenſatz von dem erſteren mehr oder weniger frak⸗ tional genannt werden muß. In dem Naturleben, in das wir nur durch die in uns wohnenden Triebe und Begierden gezogen werden und das ſich blos dem großen ſtummen Ge⸗ ſetz der Tugend unterwirft einem Geſetz, welches das All' durchdrang, ſeit es ſich dem Chaos entwand hat der Menſch denjenigen Werth, welchen er in ſich ſelber trägt. Newton war eben ſo werthvoll, eh' der Apfel vom Baume fiel, wie zu der Zeit, als ganz Europa dem Erfinder des Ge⸗ ſetzes der Schwere ſeinen Beifall zollte. Aber in dem künſtlichen Leben beſitzen wir blos in ſofern einen Werth, als wir auf Andere einen Einfluß üben. Und mit Rückſicht auf dieſes Leben ſtieg Newton um mehr als eine Million Prozente, nachdem der fallende Apfel den Anſtoß zu ſeiner großen Entdeckung gegeben hatte. Um die Civiliſation im Gang zu erhalten und das Licht menſchlicher Erkenntniß über die ganze Welt zu verbreiten, ſind gewiſſe Begierden in unſer Inneres gelegt, die ſtets über die Ruhe und Unabhängig⸗ keit unſeres integralen Seyns hinauswachſen. Wie kalt Newton auch ſeyn mochte denke nur, Kitty, der große Philoſoph nahm einmal die Hand einer Dame in die ſeinige

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