Teil eines Werkes 
1.-5. Bändchen (1853)
Entstehung
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war. Sie hievon in Kenntniß zu ſetzen, wollte ich meine eigene Zeit wählen; ich wünſchte, ſie nicht nur mit einem reichen Bruder, ſondern auch mit einem Sohn zu über⸗ raſchen, den ich zu einem Gentleman zu machen gedachte, ſo weit dies durch Bildung und Erziehung geſchehen kann. Nun hat aber die liebe arme Frau mich früher aufgefunden als ich erwartete, und den Stiel umgedreht, indem ſie mir eine Ueberraſchung von ihrer eigenen Erfindung bereitete. Ich bitte, habt Nachſicht mit der Störung, welche durch dieſe kleine Familienſcene veranlaßt wurde. Ich muß zu⸗ geben, daß ſie ſich ſehr lächerlich ausnahm, und ich hatte Unrecht, wenn ich im erſten Augenblick anderer Anſicht war; aber ich bin überzeugt, ich muthe euren guten Herzen nicht zuviel zu, wenn ich euch bitte, zu bedenken, was ein Bruder und eine Schweſter, die ſeit den Tagen ihrer Kindheit fern von einander lebten beim Wiederſehen fühlen müſſen. Für mich Richard ſchluckte mit Macht, denn er fühlte, daß nur ein gewaltiger Schluck die abſcheuliche Lüge hinunter⸗ zuwürgen vermochte, die ihm auf der Zunge lagfür mich iſt dies ein ſehr glückliches Ereigniß geweſen! Ich bin ein einfacher Mann, und Niemand kann übel nehmen, was ich geſagt habe. Mit dem Wunſche nun, alle Anweſen⸗ den mögen in ihrer Familie ſo glücklich ſeyn, als ich es in der meinigen bei all ihrer Anſpruchloſigkeit bin, erlaube ich mir, einen Trinkſpruch auf die Geſundheit meiner werthen Gäſte auszubringen.

Unter allgemeinem Beifallsrufe nahm Richard ſeinen Platz wieder ein. Er hatte in ſeiner einfachen Art den Fall

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