Teil eines Werkes 
1.-5. Bändchen (1853)
Entstehung
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ſprach Leonard mit Feſtigkeit, während er auf ſeinen Onkel zutrat.

Richard, deſſen hitziges Temperament von Natur keinen Widerſpruch ertragen konnte, befand ſich eben in einem be⸗ ſonders aufgeregten Zuſtande nicht blos in Folge des Zorns, den man einem Manne, welcher in der Glanzhöhe ſeines Triumphs eine ſolche Kränkung erlitt, wohl zu gut halten mußte, ſondern auch in Folge des Weins, den er heute in übergewöhnlicher Menge genoſſen hatte. Als daher Leonard auf ihn zutrat, deutete er ſich dieſe Bewegung irrthümlicher⸗ weiſe als Drohung und Angriff. Er erhob ſeinen Arm.

Noch einen Schritt näher, ſagte er zwiſchen den Zäh⸗ nen,und ich ſchlage Euch zu Boden.

Lebnard that gleichwohl den verbotenen Schritt; aber als ihm Richard in's Auge ſah, erblickte er darin etwas es war nicht Trotz oder Drohung, wohl aber kühne Furcht⸗ loſigkeit das er anerkennen und achten mußte; denn dieſes Etwas war das Merkzeichen eines freien Mannes. Der Arm des Onkels ſank mechaniſch an der Seite nieder.

Ihr könnt mich nicht ſchlagen, Mr. Avenel, nahm Levnard wieder auf,denn Ihr wißt wohl, daß ich mich an dem Bruder meiner Mutter nicht vergreifen darf. Als ihr Sohn ſage ich Euch noch einmal bittet ſie um Ver⸗ zeihung.

Zehntauſend Teufel! Biſt Du toll oder willſt Du mich toll machen, Du unverſchämter Bettler, den meine Güte gekleidet und genährt hat? Sie um Verzeihung bitten! Weßhalb? Dafür, daß ſie mich zum Gegenſtand des

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