Teil eines Werkes 
1.-5. Bändchen (1853)
Entstehung
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eine gemeine und feige Furcht von Seiten ihrer männlichen Unterdrücker zu betrachten geneigt ſind. „Bst! Stille mit deinem hölliſchen Gequiek,“ ſagte lvenel in einem Tone, der auf Beruhigung berechnet war. „So— ſetz Dich— und rühr' Dich nicht von der Stelle, bis ich wieder zurückkomme. Wir können dann ruhig mit⸗ einander ſprechen. Leonard, folgt mir und helft mir dieſen Auftritt den Gäſten erklären.“

Leonard wich nicht vom Platze und ſchüttelte leicht den Kopf. „Was ſoll das heißen, Sir?“ verſetzte Richard Avenel mit bedeutungsvollem Grollen.„Ihr ſchüttelt den Kopf gegen mich? Wie, Ihr hättet Luſt, mir den Gehorſam zu verweigern? Nehmt Euch in Acht!“

Leonards Stirne furchte ſich; er ſchlang den einen Arm um ſeine Mutter und ſprach, wie folgt:

„Sir, Ihr ſeyd gütig und großmüthig gegen mich geweſen und dieſer Gedanke allein konnte meine Entrüſtung zum Schweigen bringen, als ich Euch meine Mutter in einer ſolchen Sprache anreden hörte; denn ich fühlte, daß ich zuviel ſagen würde, wenn ich ſpräche. Jetzt will ich reden und mich dabei kurz faſſen—

„Stille, mein Kind,“ ſagte die arme Mrs. Fairfield erſchrocken.„Kümmre Dich nicht um mich. Ich bin nicht gekommen, um Unheil anzurichten und Deine Zukunft zu verderben. Ich will gehen.“

„Wollt Ihr ſie um Verzeihung bitten, Mr. Avenel?“