Teil eines Werkes 
1.-5. Bändchen (1853)
Entstehung
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erging ſich in ſinnenden Betrachtungen, die ihn bald dem Gewühl der Gegenwart entführten. Glückliches Alter, vor dem ſich, wie auch die Stunde ſeyn mag, die Zukunft ſo ſchön und ſo endlos aufthut!

Aber nun war den erſten Tänzen das déjeüné gefolgt, und da der Champagner königlich ſtrömte, ſo gewann die Unterhaltung eine erſtaunliche Lebhaftigkeit.

Die Sonne neigte ſich ſchon gegen den weſtlichen Him⸗ mel, und die Gäſte, die ſich bisher unter dem Zelt umge⸗ trieben hatten, benützten eine Pauſe des Tanzes, um ſich auf dem Raſen oder den anſtoßenden Spazierwegen zu er⸗ gehen. Der Anblick der prächtig geputzten Damen, das frohe Lachen, das ſich allenthalben vernehmen ließ, und der herr⸗ lich beleuchtete Abendhimmel, der über dem Ganzen ſchwebte, weckte auch in Leonard die Vorſtellung, daß jetzt nicht eine blos geheuchelte, ſondern eine wirkliche, geſunde Heiterkeit waltete. Er entſchlug ſich ſeiner Träumereien und miſchte ſich ſchüchtern unter die Gruppen. Aber Richard Avenel hatte mit der ſchönen Mrs. M Catchley, deren Antlitz leb⸗ hafter, deren Augen funkelnder und deren Gang ſchwung⸗ kräftiger war, als gewöhnlich, den bewegten Schauplatz im nämlichen Augenblick verlaſſen, als ihn Leonard betrat, und befand ſich jetzt an derſelben Stelle— ſie war abgelegen⸗ dunkel und erfreute ſich des Schattens der paar einzigen Bãäume von mehr als fünfjährigem Wuchs, die Mr. Avenels Eigenthum aufweiſen konnte— wo wir kurz vorher unſeren jungen Träumer belauſcht haben.

Und dann— ach dann! In einem Augenblick, ſo Bulwer, meine Novelle. 42