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über, die er nicht perſönlich kannte. Aber als der Tanz be⸗ gann, und Mrs. M Catchley für die Eröffnungsquadrille ihm ihre ſchöne Hand zugeſagt hatte, gewann er ſeinen Muth und ſeine volle Geiſtesgegenwart wieder. Da er nebenbei die Bemerkung machte, daß diejenigen, welche er gar nicht bewillkommt hatte, ſich's doch recht wohl ſeyn ließen, ſo bemühte er ſich bei den Spätlingen nicht weiter mit einer Begrüßung, und dies war eine große Erleichterung für alle Theile.
Mittlerweile betrachtete Leonard das lebhafte Gewühl mit ſtummer Schwermuth, die er vergeblich abzuſchütteln bemüht war— eine Schwermuth, die bei ſehr jungen Män⸗ nern unter ſolchen Scenen wohl viel häufiger vorkömmt, als man glauben ſollte. Er wußte ſich ſelbſt keinen Grund
dafür anzugeben; aber die Beluſtigung ſtimmte ihn trübe.
Er hatte freilich keine Mrs. M Catchley, welche ihm die⸗ ſelbe verſüßt hätte; und da er von den Anweſenden nur wenige Perſonen kannte, ſo war er ſchüchtern und befangen. Er fühlte, daß er im Hauſe ſeines Onkels eine ſehr zwei⸗ deutige Stellung einnahm; an Geſellſchaft war er nicht ge⸗ wöhnt, und da er gelegentlich ſpöttiſche Bemerkungen über das Feſt und ſeinen Onkel mit anzuhören bekam, ſo müſſen wir den Unwillen und Aerger, der in ihm auſſtieg, ſehr natürlich finden. Er war viel glücklicher geweſen, als er in Riccabveca's Garten neben dem kleinen Springbrun⸗ nen ſeine Radischen verzehrte und ein Buch dazu las. Einen abgelegeneren ruhigen Theil des Guts aufſuchend, ſetzte er ſich unter einen Baum, ſtützte die Wange auf ſeine Hand und
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