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hatte, wie die Schneider zu ſagen pflegen,„einen ſchönen Fall über die Stiefel.“ Die weiß⸗ und blauſeidene Hals⸗
binde war los und nachläſfig geknüpft; in dem breit ſicht⸗
baren Hemd ſtacken einfache goldene Knöpfchen, und ein Paar citronfarbige Glacéhandſchuhe nebſt einem etwas zu ſchlau auf die Seite gedrückten weißen Hut vervollſtändigte das Bild, das„der Welt die Verſicherung geben ſollte von dem Mann.“ Betrachtet man nun Alles dies neben der leichten, feſten, wohlgebildeten Geſtalt, dem lichten Teint,
dem ſcharfen, blitzenden Auge und den Zügen, welche den
Muth, die Beſtimmtheit und die Lebhaftigkeit ſeines Cha⸗ rakters bekunden— das heißt, kühnen, nicht zu großen, wohl⸗ gezeichneten und regelmäßigen Zügen— in der That, lieber Leſer, Du dürfteſt wohl weit durch Stadt oder Land wandern, eh' Dir ein ſchöneres Exemplar von dem Ge⸗ ſchlecht„Menſch“ aufſtieße, als unſer Freund Richard Avenel.
Schön, und im Bewußtſeyn, daß er ſchön ſey— reich, und ſich als reichen Mann fühlend— Herr des Feſtes, und mit dem ganzen Stolz eines ſolchen, trat Richard Avenel auf ſeinen Raſen hinaus.
Und nun begann die Straße entlang Staub aufzu⸗ wirbeln. In raſcher Reihenfolge konnte man die Karoſſen, Gige, Chaiſen und Kabriolette heranfahren ſehen. Die Gäſte trafen ſo ziemlich um die gleiche Zeit ein, wie es auf dem Lande Sitte iſt— gewiß ein höchſt löblicher Brauch!
Richard Avenel fühlte ſich Anfangs beim Empfang ſeiner Gäſte nicht recht behaglich, namentlich ſolchen gegen⸗


