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erſt verſtehen müßte, ſeinen Nächſten zu raſiren— ein Hin⸗
ſtrich, ein Herſtrich, und tondenti barba cadebat! Kinn und Wangen waren ſo glatt wie ein Spiegel. Lieber Leſer, Du würdeſt unwillkürlich Deine Taſchen zugeknöpft haben, wenn Du ihn geſehen hätteſt.
Mit Mr. Avenel's übriger Toilette ging es übrigens nicht ſo ſchnell. Auf ſeinem Bett, auf den Stühlen, auf dem Sopha und auf den Kommoden lagen Beinkleider, Weſten und Halsbinden in hinreichender Menge, um in der Wahl einen Stoiker zur Verzweiflung zu bringen. Zuerſt wurde ein Paar Hoſen anprobirt, dann ein anderes— dann eine Weſte, und wieder eine Weſte, und dann die dritte Weſte. Endlich gewann jenes chef d'oeuvre der Civiliſation— ein angekleideter Mann, Form und Entwicklung, und Mr. Richard Avenel befand ſich in der Lage, an's Licht des Tages aufzutauchen. Er war glücklich geweſen in der Wahl ſeines Koſtüms— dies fühlte er. Nicht an Jedem würde der Schnitt und die Farbe gut gelaſſen haben, bei ihm war dies der Fall.
Und nun ſeine Kleibung— denn welcher Epiker würde nicht bei ſolchen Anläſſen auch das 2 kuß eines Helden ſchildern?
Sein Rock— oder in der modernen Sprache, ſein Frack — war blau, reich blau— von einem Blau, wie es die hohen Brüder Georg des Vierten zu begünſtigen pflegten. Und dieſer Frack mit nicht wattirter Bruſt ſtand gallant offen, und in ſeinem zweiten Knopfloch ſtack eine Moosroſe.
Die Weſte war weiß, und die perlgraue Beinbekleidung
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