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natürlichen Element vertrieben und verbannt worden waren. Hohe, mit Fichtenzweigen umwundene Stangen ſtacken dicht gedrängt um den See her und verliehen dem Waſſer das gebührende helvetiſche Düſter. Und hier ſtanden neben drei über und über mit Bändern bedeckten Kühen die Schweizer⸗ mädchen, welche den Schatten mit ihrem Kuhreigen Leben ertheilen ſollten. Zur Linken breitete ſich faſt über den ganzen Raſen das große gothiſche Zelt mit ſeinen zwei Ab⸗ theilungen aus, von denen die eine für die Tanzenden, die andere für das déjeüné beſtimmt war.
Der Tag begünſtigte das Feſt. Kein Wölkchen ſtand am Himmel. Die Muſikanten ſtimmten bereits ihre In⸗ ſtrumente. Von Gunter gemiethete Kellner, ſchmuck und anſtändig in ſchwarzer Beinbekleidung und weißen Weſten, eilten auf dem Raum zwiſchen dem Haus und dem Zelt hin und her. Richard ſchaute und ſchaute, und während er ſein Auge an dieſem Anblick weidete, fuhr er mechaniſch mit dem Raſirmeſſer auf dem Streichriemen hin und her. Er konnte ſich nicht ſatt ſehen und trat nur mit Widerſtreben andlich vor den Spiegel, um ſich zu raſiren. Er hatte den ganzen lieben Morgen viel zu viel zu thun gehabt, um früher an dieſes Geſchäft denken zu können.
Es liegt ungemein viel Charakteriſtiſches in der Art, wie Jemand die Operation der Bartabnahme vollbringt. Man hätte Richard Avenel in dieſem Geſchäfte ſehen ſollen! Sicherlich wäre jedem Zuſchauer, der Zeuge geweſen von der Schnelligkeit und Vollſtändigkeit, mit welcher dieſer Gentleman ſich ſelbſt raſirte, ſogleich klar geworden, wie er


