Teil eines Werkes 
1.-5. Bändchen (1853)
Entstehung
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Man muß geſtehen, daß dieſes Feſt keine gewöhnliche Provinzialluſtbarkeit war, denn Richard Avenel gehörte zu den Männern, die Alles recht haben wollen, wenn ſie etwas anfangen.

„Er ſparte nicht das Salz bei ſeinem Kohl.“

Nachgerade gewannen ſeine erſten Entwürfe eine ſolche Ausdehnung, daß aus dem urſprünglich beabſichtigten Zier⸗

lichen und Eleganten etwas Koſtbares und Großartiges wurde. Künſtler, die ein déjeüns dansant zu veranſtalten wußten, wurden bis von London verſchrieben, um mit Kopf und Hand an den Vorbereitungen mitzuwirken. Man warb ungariſche und Tyroler⸗Sänger und Sängerinnen, des⸗ gleichen Schweizer Bauernmädchen, welche den Kuhreigen vortragen, die Kühe melken oder Syllabubs machen ſollten. Das große Zelt wurde wie eine gothiſche Banketthalle de⸗ eorirt, und das Frühſtück ſelbſt ſollte aus„allen Leckerbiſſen der Jahreszeit“ beſtehen. Kurz, wie Richard zu ſich ſelbſt ſagte—„die Sache iſt einmal im Gang, und es kömmt mir dabei nicht drauf an, was ſie auch koſten mag, vorausge⸗ ſetzt, daß ſie was Rechtes wird.“

Es war ein Gegenſtand ernſter Ueberlegung geweſen, wie man es angreifen ſollte, um eine des Feſtmahls würdige Geſellſchaft zuſammenzubringen, denn Richard begnügte ſich nicht blos mit der Ariſtokratie der Stadt— ſein Ehrgeiz war mit den aufgewendeten Koſten gewachſen.„Da mich die Geſchichte ſo hoch zu ſtehen kömmt, ſo will ich auch ſo viel Leute haben, daß man in der ganzen Grafſchaft davon ſpricht.“

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