Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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Ich bin es abermals, Kind: denn Dein Glück liegt mir weit mehr am Herzen, als mein eigenes.

Wer hat Dich bewogen, dieſe letzte Probe zu machen?

Ich, Niemand, als ich, der ich wußte, daß Du dabei unterliegen würdeſt!

Morgen, ſagte ich zu Dir, nehme ich Dein Opfer an; aber Gayferos hatte in die geheimſten Herzens⸗ Falten dieſes keuſchen Kindes geblickt.

Was ſprichſt Du daher von einer Verzeihung, die ich gewähren ſolle, während, ich wiederhole es Dir, ich Dich darum anflehen muß.

Der Kanadier ſtreckte, während er dieſe Worte ſprach, die Arme aus.

Fabian ſtürzte ſich in dieſelben.

O mein Vater! rief er,ſo viel Glück erſchreckt

mich; denn nie war ein Menſch glücklicher, denn ich.

Die bitteren Stunden werden kommen, wenn Gott es beſchloſſen! ſprach der Kanadier feierlich.

Aber was wird aus Ihnen werden? fragte Fa⸗ pian ängſtlich.Sollte Ihre Entfernung für mich der jedem Freudenbecher beigemiſchte Wermuthtropfen wer⸗ den?

Da ſei Gott vor! mein Kind, rief der Kanadier. Ich kann zwar nicht in den Städten leben; liegt aber

dieſes Haus, welches das Deinige ſein wird, nicht an

der Grenze der Wüſte? Habe ich nicht den endloſen Raum um mich her 2 Ich will mit Pepe bauen Holla, Pepe! rief der Jäger mit lauter Stimme,be⸗ ſtätige doch mein Verſprechen!

Pepe und Gayferos traten heran.

Ich will, fuhr Roſenholz fort,mit Pepe auf dem Platze, wo ich Dich wiedergefunden habe, eine Hütte aus Baumſtämmen und Rinde bauen. Es iſt zwar wohl

möglich, daß wir nicht immer dort ſein werden; wenn

Du aber ſpäter ein Mal Luſt haben ſollteſt, den Na⸗ men und das Vermögen deiner Väter in Spanien zu⸗

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