Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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die Strapazen veredelt, Dona Roſarita nicht an eine Liebe erinnern, worauf ſie ſtolz ſein, in der ſie ſich glücklich finden durfte? Mußte daſſelbe nicht ſo viele überſtandene Gefahren energiſch erzählen, und mußte es nicht von der doppelten Glorie des Ruhmes und des Leidens umgeben ſein?

Was das männliche Geſicht der beiden Jäger be⸗ trifft, ſo hatten Sonne, Strapazen, und Gefahren jeder Art keine Veränderung in demſelben hervorgebracht. War

auch ihre Geſichtsfarbe eine braunere geworden, ſo hatten doch weitere ſieben Monate eines abenteuerlichen Lebens,

woran ſie ſchon längſt gewöhnt waren, auf ihren bronze⸗ farbenen Zügen keine Spur der Ermattung zurückge⸗ laſſen.

Ihre Phyſiognomie drückte kein Staunen aus, als ſie den Gambuſino erblickten; jedoch malte ſich eine leb⸗ hafte Neugierde in ihren Augen. Ein Blick von Gay⸗ feros befriedigte dieſelbe alsbald, worauf ſich Freude auf ihren Geſichtern verbreitete.

Dieſer Blick ſagte ihnen ohne Zweifel, daß Alles nach Wunſch gehe.

Fabian legte allein einiges Staunen an den Tag, als er ſeinen alten Gefährten ſo nahe bei der Hacienda del Venado erblickte.

Haben Sie uns denn bei Tubac nur darum Lebe⸗ wohl geſagt, damit ſie uns hierher vorangehen könn⸗ ten? fragte er den Gambuſinv.

Gewiß; hatte ich es Ihnen nicht geſagt? ant⸗ wortete Gayferos.

Ich hatte es nicht ſo verſtanden, erwiederte Fa⸗ bian, der, ohne ſich ſcheinbar mehr um Alles das zu küm⸗ mern, was um ihn her geſagt werden oder geſchehen

mochte, wieder in das düſtere Schweigen verfiel, das bei

ihm etwas Gewöhnliches geworden war.

Gayferos wandte ſein Pferd um, und es ſetzten nun die vier Reiter ihre Reiſe ſchweigend fort.

Nach Verfluß von etwa einer Stunde, während