Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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welcher Gayferos und der Kanadier allein einige Worte mit leiſer Stimme wechſelten, ohne daß der im⸗ mer noch abſorbirte Fabian darauf achtete, drängten ſich den drei Jägern Erinnerungen aus einer noch nicht gar fernen Vergangenheit in Menge auf. Sie kamen von Neuem über die jenſeits des Salto de Agua lie⸗ gende Ebene. Nach einigen Augenblicken kamen ſie bei dem Strome ſelbſt an, der immer noch zwiſchen den Steinmaſſen ſeiner Ufer dahinbrauste. Eine Brücke, ebenſo roh wie die frühere, hatte die erſetzt, welche die Männer, die jetzt in dem Goldthale, das der Gegen⸗ ſtand ihres Ehrgeizes geweſen, den ewigen Schlaf ſchliefen, in den Strom hinabgeſtürzt hatten.

Der Kanadier ſtieg einen Augenblick ab:

Sieh, Fabian, ſprach er,hier war Don Eſte⸗ van; die vier Banditen, zu denen ich indeſſen den ar⸗ men Diaz, den Schrecken der Indianer, nicht rechne, waren dort. Sieh, hier ſind noch die Fußſpuren Dei⸗ nes Pferdes, als es auf dem Felſen ausglitt, und in ſeinem Sturze Dich mit fortzog. Ach, Fabian, mein Kindl noch ſehe ich das Waſſer, das über Dir kochend zuſammenſchlug; noch ſcheint mir das Echo den Angſt⸗ ſchrei zu wiederholen, den ich damals ausſtieß. Welch ungeſtümer Jüngling warſt Du damals!

Und bin ich denn jetzt nicht mehr derſelbe? ſprach Fabian, traurig lächelnd.

O nein! Du haſt jetzt die männliche und ſtviſche Stirne eines indianiſchen Kriegers, der den Martern, die ſeiner am Pfahle warten, entgegenlächelt. Du ſiehſt an dieſem Orte ſo ruhig aus, und voch zerriſſen Dir, ich bin es gewiß, die Erinnerungen, die er bei Dir hervor⸗ ruft, das Herz. Nicht wahr, Fabian?

Sie irren ſich, mein Vater, entgegnete Fabianz mein Herz iſt wie dieſer Felſen, auf dem ich, was Sie auch ſagen mögen, die Hufſpuren meines Pferdes nicht mehr erblicke; und mein Gedächtniß iſt ſtumm, wie das Echvo Ihrer eigenen Stimme, das Sie noch zu