Teil eines Werkes 
Band 4 (1851)
Entstehung
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Er glaubte, ihn nach der Urſache deſſelben fragen zu müſſen.

Don Eſtevan de Arechiza, Herzog von Armada, iſt nicht mehr, ſagte der Hacendero;wir Beide haben in ihm einen edlen, trefflichen Freund verloren!

Wiel todt! rief der Senator, ſein Geſicht mit ſeinem Taſchentuche von geſticktem Battiſt verhüllend. Der arme Don Eſtevan! ich weiß wahrlich nicht, ob ich mich je tröſten werde.

Die Zukunft des Senators ſollte indeſſen nicht vurch eine ewige Trauer verdüſtert werden, denn das Be⸗ dauern, das er ausdrückte, war gar nicht in Harmonie mit ſeinen geheimſten Gedanken. So ſehr er auch Don Eſtevan verpflichtet war, ſo konnte er doch nicht umhin,

zu denken, daß derſelbe, wenn er gelebt hätte, ihn ge⸗ nöthigt haben würde, die halbe Mitgift ſeiner Frau zu politiſchen Umtrieben zu verwenden,alſo eine halbe Million rein hinauszuwerfen!

Ich werde nun zwar, ſagte er bei ſich,weder Graf, noch Marquis, noch Herzog werden; allein für einen Mann, wie ich bin, iſt eine halbe Million beſſer, als alle Titel, und es wird dieſelbe meine Genüſſe vermehren. Dieſes Ereigniß beſchleunigt außer⸗ dem noch meine Heirath Vielleicht iſt es am

Ende kein ſo großes Unglück, daß Don Eſtevan umge⸗ kommen

Und dann ſetzte er laut hinzu:

Der arme Don Eſtevan! welch' unerwarteter Schlag!

*

Tragaduros ſollte bald erfahren, daß es beſſ fir

3 geweſen wäre, wenn Don Eſtevan noch gelebt hätte Wir wpllen ihn aber bei dem Hacendero laſſen, und

Gayferos folgen, denn wir glauben, es wird den Leſer freuen, denſelben wieder zu finden.

Der Gambuſino hatte ſein Pferd geſattelt, war, ohne von Jemand geſehen worden zu ſein, über die Ebene

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